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Hochwasser 2007 in Lippstadt - SunSonic - 28.08.2007

Motiv: Vom Hochwasser der Lippe überflutete Wiesen westlich von Lippstadt
Kamera: Fuji FinePix S5500
Aufnahmedatum: 27. August 2007
Ort: Lippstadt

[Bild: netboard-hochwasser-lippstadt-2007-08-27-400x201.jpg]

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Hochwasser 2007 in Lippstadt - SunSonic - 28.08.2007

Nein, das ist kein romantischer Sandstrand an einem idyllisch gelegenen Badesee... :kopfs:

Motiv: Vom Hochwasser der Lippe überflutete Wiesen westlich von Lippstadt :blub:
Kamera: Fuji FinePix S5500
Aufnahmedatum: 27. August 2007
Ort: Lippstadt

[Bild: netboard-hochwasser-lippstadt-2007-08-27-400x278.jpg]

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Weiteres Bildmaterial vom Hochwasser findest du im ClickFreePic-Forum:
Rinder im Hochwasser


Hochwasser 2007 in Lippstadt - SunSonic - 28.08.2007

Motiv: Hochwasser in Lippstadt
Kamera: Fuji FinePix S5500
Aufnahmedatum: 27. August 2007
Ort: Lippstadt

[Bild: normal_hochwasser-lippstadt-2007-08-27-800x705.jpg]

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Hochwasser 2007 in Lippstadt - SunSonic - 10.03.2008

Motiv: Hochwasser in Lippstadt

Kamera: Nikon FE
Objektiv: Tokina 1:3,5 17mm Weitwinkel
Filmmaterial: Agfacolor XRG 200 (Colornegativfilm mit ISO/ASA 200 / 24° DIN)
Aufnahmedatum: 27. August 2007
Ort: Lippstadt

[Bild: normal_lippstadt-hochwasser-2007-08-27-f...00-019.jpg]

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- pattex - 10.03.2008

Das letzte Bild gefällt mir richtig, richtig gut. Wirkt irgendwie viel größer als nur das Bild. Total schön (also ne schöne Stimmung).

Tolle Filter hast du da benutzt *THUMPUP*


- Futjikato - 10.03.2008

Hi Ho

Also die ersten Bilder find ich ebenfalls total toll. Jedoch bin ich kein Freund von Filtern :-D
Denke das deine Kamera, ebenso wie meine Nikon D-40, die Natur auch ohne (starke) verbesserung darstellen kann .
Falls ich mich zu undeutlich ausdrücke könnt ihr einen blick auf meinen Fotoblog verwefen ( is noch neu und nich so toll Big Grin )
http://moritz-blog.over-blog.com/


- SunSonic - 11.03.2008

Zitat:Original von Futjikato
Hi Ho

Also die ersten Bilder find ich ebenfalls total toll.
[...]

Hallo Moritz,

danke für dein (kritisches) feedback!

Zitat:Original von Futjikato
[...]
Jedoch bin ich kein Freund von Filtern :-D
[...]

Da uns beide wahrscheinlich mindestens eine Generation trennt, müssen wir eine gemeinsame Sprache finden. Du gehörst der "Photoshop-Ära" an, ich nicht. Wenn du von Filtern sprichst, denkst du womöglich nicht an das, woran ich denke.
Ich benutze zuweilen Filter. Das sind die runden Dinger, die man vorne auf´s Objektiv schraubt. :zwinker:
Aber du meinst vielleicht die Filterfunktionen der Bildbearbeitungsprogramme?
Die, die auf Knopfdruck ein Bild verändern?
In Ausnahmefällen bediene ich mich auch dieser Hilfsmittel. Aber das kommt eher selten vor. Die Ergebnisse erscheinen mir zumeist platt. Kann aber auch daran liegen, dass ich kein "PS-Crack" bin.

Dennoch bearbeite ich natürlich meine Fotos. Und dazu gehören Bearbeitungsschritte, die ich früher (chemisch) im Labor gemacht habe. Dieser Workflow ist heute digital, wenn ich Bilder für das Internet bereitstelle.
Ich könnte dazu jetzt stundenlang referieren aber die meisten wird das nicht interessieren. Das Netboard ist eben kein Foto-Forum. Aber ein paar Dinge möchte ich schon klären:

Kameras, und hier sind es insbesondere Digitalkameras, haben große Probleme mit dem darstellbaren Kontrastumfang. Wenn ein Wolkenhimmel nicht mehr dargestellt werden kann, weil die Kamera überfordert ist, die Bildinformation auf dem (Film)-Negativ aber vorhanden ist, wende ich alle chemischen (früher) oder digitalen (heute) Möglichkeiten an, diese Durchzeichnung des Himmels wieder sichtbar zu machen.
Wie das geht (analog und digital) beschreibe ich gerne. Allerdings nur, wenn Interesse daran besteht. Habe keine Lust, mir die Arbeit zu machen, wenn es eh niemanden interessiert.
Aber soviel:
Wenn in der Realität ein blauer Himmel vorhanden ist (vielleicht sogar mit Wolken), die Kamera aber damit überfordert ist und diesen nur noch weiß oder einheitlich grau darstellt, ist das für mich eine größere "Verfälschung" als subtil eingesetzte elektronische Bildbearbeitung.

Viele sagen meinen Fotos eine "Überdramatisierung" nach. Nicht zuletzt durch die starke Betonung bewölkten Himmels. Mag sein. Aber die Wolken wurden nicht elektronisch "erzeugt", sie waren als Bildinformation vorhanden.
Durch bestimmte Techniken betone ich nun diese Information. In der Regel durch gezielte Unterbelichtung um 1 bis 2 Blenden bei Digitalaufnahmen bzw. gezielte Überbelichtung um 1-2 Blenden bei analogem Negativmaterial.
Per EBV werden dann noch der Kontrast bzw. der Gammawert an meine Bildvorstellung angepasst.

Ist das Manipulation?
Antwort: Ja!

Aber es ist keine "Photoshop-Knöpfchendrückerei".
Und ich halte es für legitim, wenn ich im Bild eine bestimmte Lichtstimmung oder Atmosphäre ausdrücken will.

Ich will nicht "die Realität abfotografieren/abfilmen". Dann würde ich nicht fotografieren sondern TV machen!

Fotografie ist NICHT STANDBILD-FERNSEHEN!

Von diesem Standpunkt und fotografischem Selbstverständnis aus ist die Schwarzweißfotografie übrigens die "größte Trickserei und Manipulation", da sie komplett auf die Farbinformation verzichtet und per se stark abstrahiert.

Aber was sollen all diese Worte... interessanter wäre vielleicht, wie das letzte Bild entstanden ist...
Ich poste morgen mal die einzelnen Bearbeitungsschritte. Zumindest die gröbsten (ohne präzise Werte der Gammakorrektur und der Kontrasteinstellungen).
Und ich liefere dann auch das originale Ausgangsbild nach.

So viel schon mal vorab:
Von dem Originalbild wurde eine schwarzweiße Version mit sehr hartem Kontrast angefertigt. Diese Kopie hatte kaum Grauwerte.
Mittels EBV wurden das farbige Originalbild und die Schwarzweißkopie multipliziert.

Effekt: ein stark durchzeichneter Wolkenhimmel (auf dem Original sind die Wolken kaum erkennbar, wenngleich doch vorhanden) und pastellartige "Metro-Goldwyn-Mayer-Farben", wie man sie aus dem Film "Die 10 Gebote" kennt. Diese Farben passten für mich zum Bildthema besser als die kräftigen Farben des Agfacolor (hier verwendet) oder die quietschbunten Farben, die für gewöhnlich das Fujicolor-Material auszeichnen, das ich auch oft einsetze (knallige Farben besonders bei Überbelichtung).

Alles in allem: Manipulation? Ja! Aber etwas anders als du oder andere sich den Vorgang vielleicht gedacht haben. Wink

Bitte auch diesen thread einmal lesen:

Riesenrad Willenborg

Da habe ich einiges zu vermeintlich "richtigen" Farben geschrieben. Letztlich gibt es diese "richtige" Farbgebung nicht, da sich die Farbtemperatur beständig ändert. Je nach Sonnenstand und Lichtverhältnissen.

Zu deinem Fotoblog: http://moritz-blog.over-blog.com/

Bild 1 und 2 (Osterglocke und Gänseblümchen): gefallen mir sehr gut, aber ich hätte einen engeren Bildauschnitt auf die Blüte gewählt! ( ja, auch die Wahl des Bildausschnitts stellt schon eine Manipulation der "Wirklichkeit" dar! :tongue: )

Bild 3: Wolkenhimmel. Realistisch, aber für mich auch ohne jegliche Spannung. Berührt mich nicht.

Bild 4: Wolkenhimmel (Rendsburg). Schon besser, weil zumindest die Wolken in Bezug auf Kontrast besser herausgearbeitet wurden. Das Dingens links unten und die Baumgruppe "mogeln" sich ins Bild. Der gewählte Bildausschnitt kann mich nicht ganz überzeugen.

Bild 4 und 5: Die Sonne... Die Sonne! Genau hier zeigt sich die Schwäche der meisten Digitalkameras! Sie kommen mit extremen Kontrasten und Gegenlicht nur schwer klar! Die Lichter "fressen aus". Selbst Analogkameras können einen solchen Kontrastumfang kaum verkraften. Digitalkameras noch weniger.
Abhilfe: per EBV die Kontraste herunterfahren oder, noch besser, eine HDR-Aufnahme (High Dynamic Range) machen. Also per Spezialsoftware ein Bild aus mindestens 3, besser 5 unterschiedlich belichteten Aufnahmen erstellen.

Bild 6: Steine im Wasser... da hast du bewusst oder unbewusst eine alte Fotografenregel befolgt! "Vordergrund macht`s Bild gesund!" :yipie:

Yo, das gefällt mir von all deinen dort vorgestellten Fotos am besten! Könnte ich mir auch sehr gut als Schwarzweißfoto vorstellen!


- SunSonic - 11.03.2008

Zitat:Original von pattex
Das letzte Bild gefällt mir richtig, richtig gut. Wirkt irgendwie viel größer als nur das Bild. Total schön (also ne schöne Stimmung).

Tolle Filter hast du da benutzt *THUMPUP*

Danke für die Rückmeldung!

Zum Thema "Filter"... siehe meine Antwort an Futjikato! Smile


- Futjikato - 11.03.2008

Das mit dem Generationsunterschied mag wohl stimmen. Aber auch ich arbeite noch immer ( teilweise ) mit analogen Spiegelreflex. Das mit der Sonne ist ( leider ) richtig. Hätte das am liebsten auch in HDR gemacht aber ich befand mich IM auto. Da ist sowas ja durchaus schlecht zu machen Big Grin

Nunja das Himmelbild in meinem Blog ist auch nicht spannend. Wenn ich übertreiben wollen würde, so würde ich sagen das ich gerade eine Studie über "absolute Realität" mache. Deswegen sind auch alle Bilder weder durch Chemische noch durch digitale Tricks verändert.
Bei dem Bild ,bei dem du die Wolken, welche ca. die Hälfte der Fläche ausmachen betonst .. das vorletzte Bild ... dachte ich an einen normalen Filter .. also an diese schönen Runden dinger die man sich vors Objektiv schraubt Wink

Meine analoge Kamera ist übrigens eine Minolta X-300


- SunSonic - 12.03.2008

Zitat:Original von Futjikato
Das mit dem Generationsunterschied mag wohl stimmen. Aber auch ich arbeite noch immer ( teilweise ) mit analogen Spiegelreflex.

Mir geht das Herz auf, wenn sich noch jemand zur analogen Fotografie bekennt! Umso mehr, wenn die nachfolgenden Generationen echtem Film noch etwas abgewinnen können!

Surftipp: Analoge Photo Gruppe APHOG

Zitat:Original von Futjikato
[...]
Hätte das am liebsten auch in HDR gemacht aber ich befand mich IM auto. Da ist sowas ja durchaus schlecht zu machen Big Grin
[...]

Oha! Das wusste ich natürlich nicht! Wobei... wäre dir das gelungen... damit hättest du die fettesten Preise in jedem Fotowettbewerb abgeräumt. :bier:

Zitat:Original von Futjikato
[...]
Nunja das Himmelbild in meinem Blog ist auch nicht spannend. Wenn ich übertreiben wollen würde, so würde ich sagen das ich gerade eine Studie über "absolute Realität" mache. Deswegen sind auch alle Bilder weder durch Chemische noch durch digitale Tricks verändert.
[...]

Die Studie über "absolute Realität" ist ziemlicher Dummfug, aber du hast es selbst ja schon ironisierend geschrieben. :kopfkratz: :grins_a:
Also bevor die Vokabel "Dummfug" als Beleidigung aufgefasst wird, muss ich das natürlich erklären:
Ich unterstelle dir, weil du dich mit der Fragestellung offensichtlich schon befasst hast, dass du weißt, dass Fotografie niemals objektiv sein kann.
Schon mit deiner Motivauswahl bestimmst du, "welche Realität" der Betrachter deiner Bilder wahrzunehmen hat.
Fotografie (und Film) kann niemals objektiv sein. Der Fotograf (oder Filmer) sieht die Welt durch seine Augen. Das ist auch kein Problem. Man muss sich dessen nur bewusst sein.
Es bedarf auch weder der Chemie noch der digitalen Pixelschieberei um zu "tricksen". Alleine dadurch, dass du bestimmte Motive wählst oder dem Betrachter deiner Bilder einen bestimmten Bildausschnitt vorlegst, beginnst du ihn zu manipulieren, seine Sicht auf die Welt zu verändern.

Das ist auch nicht verwerflich. Man muss sich diese Techniken nur eingestehen.

Zitat:Original von Futjikato
[...]
Bei dem Bild ,bei dem du die Wolken, welche ca. die Hälfte der Fläche ausmachen betonst .. das vorletzte Bild ... dachte ich an einen normalen Filter .. also an diese schönen Runden dinger die man sich vors Objektiv schraubt Wink

Meine analoge Kamera ist übrigens eine Minolta X-300

Das vorletzte Bild finde ich inzwischen nicht mehr so gut. Ich habe dort einfach nur extrem unterbelichtet. Der Himmel gefällt mir zwar, weil er eine gute Zeichnung aufweist. Aber die unteren Bereiche, insbesondere die rechten Teile des Bildes, saufen in den Schatten vollkomen ab.

Stichwort "normale Filter":
Ich benutze oft einen Polfilter oder sogar einen Doppelpolfilter. Den Doppelpolfilter habe ich nur für meine Nikon und per Adapter auch für die FinePix. Für das Weitwinkelobjektiv der Nikon habe ich nur ein normales Polfilter. Aber bei dem WW ergibt das massive Probleme. Das 17er Tokina neigt eh schon zur Vignettierung (Abschattung der Bildränder). Wenn ich da noch ein Filter vorschraube, werden die Bildfehler noch extremer.

Minolta X-300:
Halte sie in Ehren! Die Minoltas gehören zu den meist unterschätzten Kameras! Die Minolta-Objektive sind durch die Bank hochwertig.
viel zu schade, um in der Vitrine zu verstauben oder in der Bucht verscherbelt zu werden! Falls du mal keine Verwendung dafür findest, kannst du sie mir anbieten. Aber besser wäre es, wenn du sie selbst benutzt! Sie ist es wert und sie hat es verdient!